Die Esskultur in Japan
Da Japan wie auch China Reis als ein absolutes Hauptnahrungsmittel und weniger als Beilage verwendet sind durchaus einige Parallelen zwischen der japanischen und der chinesischen Esskultur zu finden, aber dennoch gibt es auch wichtige Unterschiede, die man auf den ersten Blick vielleicht gar nicht erkennt, die einem aber bewusst werden, wenn man sich mit der japanischen Küche ein bisschen näher befasst. So ist zum Beispiel Fisch ein sehr wichtiger Bestandteil der japanischen Küche, ebenso sieht es mit Meeresfrüchten aus. Diese werden zwar auch in der chinesischen Küche verwendet, in der japanischen Küche aber deutlich häufiger und im Verhältnis zu Fleisch, egal ob Geflügel, Schwein oder Rind, viel mehr, als diese, während in der chinesischen Küche eher Fleischgerichte dominieren und Fisch eine untergeordnete Rolle spielt. In der japanischen Küche wird außerdem wann immer es geht auf Öl verzichtet, weil sich so der Eigengeschmack einzelner Zutaten besser erhalten lässt. Außerdem achtet man in der japanischen Küche auch sehr genau darauf nur solche Produkte zu verwenden, die gerade Saison haben, so dass die Gerichte im Sommer sich von denen im Winter was die Zutaten angeht meist unterscheiden. Die japanische Küche ist sehr gesund, fettarm, reich an Kohlehydraten und Eiweiß, aber auch an Vitaminen, so dass man zumindest was den Durchschnitt angeht durchaus sagen kann, dass sich die japanische Esskultur was eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung angeht deutlich vor vielen anderen Nationen ansiedelt, selbst vor einigen asiatischen Ländern, in denen man grundsätzlich gesündere Gerichte vorfindet als in westlichen Ländern, die eher auf fettiges Fleisch setzen und Reis höchstens als Beilage zu sich nehmen.
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