Die Esskultur Spaniens

Viele Menschen sind der Meinung, dass Spanien gar keine richtige eigene Esskultur hat, sondern eigentlich nur die verschiedenen Einflüsse der Touristen nutzt und umsetzt. Bei genauerem Hinsehen ist dies aber gar nicht der Fall. Zwar gibt es in den typischen Hochburgen des Tourismus reichlich Gerichte aus anderen Ländern, die nicht zur einheimischen Küche gehören, da dies einfach durch den Tourismus nötig wird, es gibt aber durchaus auch eine typische Spanische Esskultur, die viele tolle Gerichte beinhaltet. Die spanische Küche ist natürlich von Fisch und Meeresfrüchten geprägt, was durch die Lage am Meer bedingt ist, aber auch Gemüse spielt eine ganz wichtige Rolle, wobei dieses in der Regel sehr mediterran zubereitet wird. Ein klassisches spanisches Gericht sind Kartoffeln, die mit der Schale zusammen mit grobem Meersalz gekocht werden. Diese ist man dann samt der salzigen Schale, wobei man in der Regel ein Mojo zu den Kartoffeln reicht, dass man auch ansonsten bei vielen Gerichten als kleinen Dip oder Soße finden kann. Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen und Bohnen werden häufig als Beilage zu den Gerichten gereicht, wobei die meisten Gerichte mit Olivenöl zubereitet werden, was in Spanien direkt hergestellt werden kann, da sich in Teilen des Landes reichhaltige Olivenhaine finden. Fisch wird in Spanien nicht nur zu den Hauptgerichten gekocht, sondern zum Beispiel auch in der Suppe, wobei es eine sehr vielfältige Auswahl verschiedener Gerichte und Beilagen gibt, durch die die spanische Küche sehr abwechslungsreich wird. Gewürze sind in der spanischen Küche natürlich auch von Bedeutung, wobei diese meist mediterran sind und zum Teil auch direkt im Land wachsen. Salbei und Oregano sind dabei besonders häufig in Verwendung. 

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